Spendenbox auf dem Feinkost-Flohmarkt am 1.April

Heute am 1.April (kein Scherz!) könnt ihr eine unserer Spendendosen am Stand von Mob Action auf dem Feinkost Flohmarkt in der Feinkost eG finden!
Noch bis 16:00 Uhr könnt ihr hier helfen das nötige Kleingeld für die Betroffenen von Bußgeldern nach der NoLegida-Sitzblock am 2.Mai 2016 zu sammeln.

Nach der friedlichen Sitzblockade fordert sie Stadtverwaltung Leipzig von mutmaßlich 163 einen Summe von weit über 50.000€ Strafzahlungen! Da dies auch ein Signal der Einschüchterung an dei Zivilgesellschaft darstellt wollen wir gemeinsam die Betroffenen unterstützen!

Soli-Aktion auf der Lumière Bleue | Barricades am 1. April

 

Am 1. April lädt die Lumière Bleue zu einer wunderschönen Quer-Party in das Institut fuer Zukunft!

> Lumière Bleue I Barricades <

Sie schreiben:

„Weiterhin ruft die Lumière Bleue an diesem Abend zu breiter Solidarität für die Kampagne “ Dazusetzen!“ auf, die auf das Geschehen der Sitzblockade gegen die Legida am 02.Mai 2016 anspricht. Die Stadt Leipzig und die sächsische Justiz fordern von allen Betroffenen Zahlungen in Höhe von 50.000 €. Für diese werden u.a. am 01.April 2017 im Rahmen der Veranstaltung Spenden gesammelt.“

Es erwarten euch neben den Lumière Bleue Residents Voin, Schick`A´Delic und Le_Go u.a. eine großartige live Band aus Berlin – HYENAZ (SPRINGSTOFF) und das Wiener DJ DUO Sirius & Darktunes
Weiter sind mit mit von der Partie SANNI, Aglaia & Le_go sowie zwei weitere Leipziger DJ*s Tualma (Teilzeit) & glooma ({nee}klischee).

Pressemitteilung vom 15.03.2017 „Dazusetzen!“ – Kampagne ruft zu breiter Solidarität auf

„Wir hätten uns dazugesetzt“, ist die Aussage einer neuen Leipziger Kampagne, die auf das Geschehen am 2. Mai 2016 anspricht. An diesem Tag wurden nach einer Sitzblockade im Rahmen der Proteste gegen Legida die Daten von 163 Menschen aufgenommen. Die Stadt Leipzig und die sächsische Justiz fordern mittlerweile von allen Betroffenen Zahlungen in Höhe von insgesamt mehr als 50.000 €. Zur praktischen Unterstützung werden nun Spenden erbeten. Ab dem 15. März 2017 wird es deshalb Spendenboxen in verschiedenen Lokalitäten und Vereinen geben. Außerdem sind öffentlichkeitswirksame Aktionen geplant.

„Wir wollen den Betroffenen zeigen, dass sie nicht alleine sind! Sie stehen exemplarisch für den zivilgesellschaftlichen Protest gegen Legida. Dass dieser wiederholt durch Behörden und Justiz kriminalisiert wurde, wollen wir nicht hinnehmen und deutliche Kritik an den sächsischen Zuständen zum Ausdruck bringen“, erklärt Sascha Kaur. „Auch nach dem Ende Legidas bleibt es wichtig, mit vielfältigen Aktionsformen gegen Diskriminierung und für eine offene und solidarische Gesellschaft einzutreten. Wir wollen die Zivilgesellschaft in ihrer Handlungsfähigkeit bestärken. Deutlicher Widerspruch und auch Widersetz-Aktionen sind keine Verbrechen.“

„Die aktuelle Debatte um den 18. März zeigt, wie die sächsische Polizei Proteste gegen neofaschistische Aufmärsche mit nur wenigen Worten kriminalisiert“, kritisiert Kaur. „Umso wichtiger ist es uns, sachlich und solidarisch zu thematisieren, was Ziel einer pluralistischen Gesellschaft sein muss: Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keine öffentlichen Räume zu überlassen. Wir rufen alle Menschen in Leipzig auf, auch am 18.März den Drohungen der Polizei zu trotzen von ihren Grundrechten Gebrauch zu machen.“

Am 18. März wird „Dazusetzen“ ihren Aufruf auf der Demonstration des Aktionsnetzwerks „Leipzig nimmt Platz“ verlesen. Online ist der Aufruf unter www.dazusetzen.de zu finden und kann unter www.dazusetzen.de/mitzeichnen kann der Aufruf unterzeichnet werden.

Spenden bitte an:

Rote Hilfe e.V. Leipzig
IBAN: DE88 4306 0967 4007 2383 05
BIC: GENODEM1GLS
STICHWORT: Dazusetzen

Pressemitteilung der Solidaritäts-Kampagne „Dazusetzen“ vom 23.02.2017

„Dazusetzen!“

So lautet die Forderung um breite Solidarität für engagiertes demokratischen Handeln in die Öffentlichkeit zu tragen.

Am 2. Mai 2016 wurden nach einer Sitzblockade im Rahmen der Proteste gegen Legida die Daten von 163 Menschen polizeilich aufgenommen. Von diesen Personen fordern die Stadt Leipzig und die sächsische Justiz Zahlungen in Höhe von insgesamt weit über 50.000 €. Pressemitteilung der Solidaritäts-Kampagne „Dazusetzen“ vom 23.02.2017 weiterlesen