Erneut etliche Bußgelder nach Protest gegen Neo-Nazis

Wir setzen uns dazu – immer und immer wieder!

Auch wenn das Spektakel, dass die Stadt Leipzig und ihre Ordnungsbehörden rund um die friedliche Sitzblockade vom 2. Mai 2016 veranstalteten, langsam abflaut, (weil die Verfahren sich dem Ende neigen oder eine Einigung erreicht werden konnte) müssen wir leider feststellen: Die Repression hört damit nicht auf.

Am 18. März 2017 fand starker, breiter Protest gegen den neonazistischen „Die Rechte“-Aufmarsch in Leipzig statt. Während wir uns zwar freuen, dass sich so viele Leipziger*innen den Rechten in den Weg gestellt haben, bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Auch am 18. März wurden zahlreiche Aktivist*innen, die ihren Widerspruch gegen Menschenfeindlichkeit auf die Straße trugen, durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Auch wenn die Ermittlungsverfahren mittlerweile eingestellt sind, erhebt die Stadt Leipzig auch gegen sie Bußgelder.

Gehört ihr auch zu denjenigen, die momentan Bußgeldschreiben im Briefkasten finden? Oder wollt ihr euch solidarisch mit den Betroffenen zeigen?
Dann informiert euch bei der Roten Hilfe, wie es in diesem Fall weiter geht: https://antirepression.noblogs.org/post/2018/01/25/bussgeldverfahren-wegen-gegenaktionen-am-18-3-2017/

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